Schmuck

„Seitdem der Mensch in der Evolution seiner selbst bewusst geworden ist, gibt es Schmuck, hat sich der Mensch mit aussergewöhnlichen Fundstücken aus der Natur, oder mit kostbar geformtem Zierat aus Kupfer, Gold, Silber und Edelsteinen versehen. Er sollte dabei nicht nur schmücken,  sondern vor allem als Amulett und Talisman oder als magisch orientiertes Zeichen von Macht und überirdischer Legitimation dienen.
Auch im heutigen Schmuck steckt durchaus immer noch etwas von dieser alten Macht der Amulette und Talismane. Vitalität und Körperlichkeit verbinden sich mit dem Geist, Lebenskraft wird geweckt, sei es als Erotik, sei es im Spiel zwischenmenschlicher Beziehung überhaupt. Wenn zum Beispiel bis heute Ringe aus Gold den Liebesbund zweier Menschen symbolisieren, dann steckt darin etwas von dieser alten Sicht: dass sich in der Liebe etwas Göttliches zeigt, gefährlich und faszinierend zugleich wie das Gold, und Treue fordernd wie der unendliche Kreis.“
Manfred Plate, Journalist und Träger des Bundesverdienstkreuzes anlässlich der Ausstellungseröffnung zur Übergabe des Ateliers 1999 von Jutta und Max Wilpert an ihren Sohn Oliver Wilpert

Es ist die Verbindung von handwerklicher Tradition und Perfektion mit der Möglichkeit zu experimentieren, und der Herausforderung eine eigene Formensprache zu entwickeln und diese mit Leben zu füllen, die für mich die Faszination des Schmuckschaffens ausmacht.
Oliver Wilpert, Gold- und Silberschmiedemeister